bolivia

  • Nach der Einreise in Bolivien, bekommt Tanja zum erstenmal richtig den Reiseblues und denkt sogar an Reiseabbruch. Wir bleiben einige Tage in Puerto Suarez und fahren dann - auch wegen schlechten Strassen mit viel LKW Verkehr - mit dem Zug nach Santa Cruz. An den Haltestellen verkaufen Einheimische Essen & Trinken
  • Die Fahrt geht grösstenteils durch Urwald. Genauso wie die Strasse.
  • In den Städten (hier Santa Cruz) gibt es frische Säfte und leckere medizinische Tees überall auf den Strassen. Besonders die Tees sind nach einem fetten Essen sehr zu empfehlen.  Für 0,05 EUR gibts eine Reihe von Tees, welche alle getrunken werden müssen, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Ich hab nach dem 5 Glas aufgegeben
  • Auch gibt es viele kleinere Strassenmärkte wo man schon ab 6 Uhr morgens warmes Essen findet (Reis, Bohnen, Suppe, Fleisch, etc.)
  • 2006-04-30 001346 bolivien
  • santa-cruz
  • Auf dem Weg von Santa Cruz im Tiefland (430m) nach La Paz im Altiplano (3600m). Aber unser höchster Pass auf der Strecke war noch höher.   Altiplano Info
  • Typisch bolivianisch: Gemeinsam essen - keiner sitzt allein und alle rücken - wie selbstverständlich - zusammen. Ich ziehe solche Strassenküchen jedem Restaurant vor. Man sieht die Köche und wie sie Lebensmittel lagern und handtieren.  Im Restaurant geht keiner in die Küche und guckt vorher nach. Ich habs einmal gemacht und mir ist echt schlecht geworden.
  • ... wenn Regen die Strasse wegspült. Reparatur: Wahrscheinlich nie.
  • Da ich gerne alles probiere ... habe ich auch öfters Magenprobleme ... nach meinem ersten Coca kauen ereilt mich Montezumas Rache. Tanja sichert Fotos und erkundet die Gegend.
  • Wegen der - manchmal katastrophalen - Strassenverhältnisse kommen wir nur langsam vorran. Was jedoch gut ist, denn so können sich unsere Körper an die Höhe langsam anpassen.
  • Wir übernachten gerne in billigen Hotels (1 EUR / Nacht) weil wir dann die Räder mit ins Zimmer nehmen dürfen. Erfahrungsgemäss sind diese 1 EUR Zimmer aber nicht sehr gross.  Wir haben von entgegenkommenden Reisenden gehört, dass ihre Zelt nachts aufgeschlitzt oder mit Steinen beworfen wurden.
  • Weiter geht es bergauf ... noch ist alles grün
  • In der Markthalle von Samaipata besorgen wir uns Gemüse und Obst für die Weiterfahrt
  • Auch hier gibt es eine öffentliche Küche: Die Frauen tragen Kopftuch oder Haare gebunden und Schürzen - schon mal ein gutes Zeichen.
  • 2006-05-10 257 Samaipata-Comarapa
  • 2006-05-10 283 Samaipata-Comarapa
  • 2006-05-10 001416 bolivie
  • 2006-05-10 001422 bolivien
  • Frisches Brot aus der Hinterhofbackstube ... jeder der sich hier zum Bäcker geboren fühlt, bäckt und verkauft sein Brot. (Hygienische) Kontrollen gibt es keine.
  • 2006-05-11 001441 bolivien
  • Tanja genießt einen frischen Karotten-Papaya-Coctail in Comarapa für ca. 0,10 EUR / Glas
  • Zuckerrohr-Saft-Presse
  • ... und weiter gehts bergauf. Langsam verschwindet der Urwald. Die Berge werder kahler.
  • comarapa
  • Kurze Pause und ein Gespräch über das karge Leben in den Bergen
  • 2006-05-13 412 Comarapa-Cochabamba
  • Dank dem unzuverlässigen Primus-Kocher ... geniessen wir Kochromantik auf offenem Feuer.
  • 3000 Höhenmeter erreicht
  • 2006-05-13 507 Comarapa-Cochabamba
  • In einer leeren Hütte pausieren wir 2 Tage auf 3000m. Wir haben leichte Kopfschmerzen, Anzeichen der Höhenkrankheit. Wenn Touristen in wenigen Stunden vom Tiefland ins Hochland fahren, sind die Auswirkungen wesentlich schlimmer:   Höhenkrankheit Info
  • Nach 2 Tagen haben wir uns an die Höhe angepasst, die Kopfschmerzen sind weg und wir sitzen wieder im Sattel.
  • Auf der Suche nach ihrer freilaufenden Ziegenherde ...
  • Bolivien ist das ärmste Land Südamerikas. Dementsprechend Zelten wir selten im freien, da es - gerade im Altiplano - wenig Versteckmöglichkeiten gibt, und alles weithin sichtbar ist.
  • Häufig zelten wir - sichtgeschützt - in / bei verlassenen Hütten, die es sehr viele in Bolivien gibt.
  • 2006-05-13 001510 bolivien
  • 2006-05-27 001542 bolivien
  • Weiter geht es bergauf ... die Felsen werden noch kahler
  • 4102m sind geschafft ... aber es geht noch höher
  • 2006-05-29 001585 bolivien
  • 2006-05-29 001594 bolivien
  • 2006-05-29 001596 bolivien
  • Neugierig versammelen sich Kinder um uns. Als ich die Kamera raushole, wird sich versteckt oder schnell weggerannt.
  • Diese nette Familie stellt uns ihre Küche als Schlafsaal zur Verfügung. Die Leute in dieser Provinz sprechen Aymara, Quechua und Castellano (Spanisch). Wenn wir bei Privatleuten nach Übernachtungsmöglichkeiten fragen, klären wir vorab was sie dafür haben wollen. Meist dürfen wir entscheiden .... Hier ein Wörterbuchausschnitt mit ein paar Beispielen aus Quechua & Aymara
  • Abschiedsfoto mit den Kindern
  • La Cumbre. Geschafft !!! 4496m ü.NN. Wir erreichen unseren höchsten Punkt auf unserem biketrip. Ab hier gehts dann wieder ein wenig runter ins Altiplano, welches durschnittlich auf 3600m liegt.
  • Dieses kleine Mädchen treffen wir - alleine spielend - bei dem Schild La Cumbre
  • Von La Cumbre aus geniessen wir eine lange Abfahrt in die baumlose Hochebene des Altiplano.
  • 7000 km sind geschafft.
  • Immer wieder suchen Einheimische - hier, aber auch in anderen Ländern - den Motor.
  • 2006-06-04 001671 bolivien
  • 2006-06-04 001669 bolivien
  • 2 Australier auf Südamerikareise kurz vor La Paz. Wie erkunden gegenseitig unsere Räder ... und stellen wie immer fest: Wir haben zuviel Gepäck. Interessant ist der Fahrradanhänger, auf den die beiden nie verzichten.
  • Tanjas Ständer hat den Geist aufgegeben ...
  • LKW Transport
  • Strassenblokade vor La Paz. Frauen protestieren gegen die Regierung von Evo Morales, der sein Versprechen - Arbeitsplätze zu schaffen - nach 6 Monaten Amtszeit noch nicht eingehalten hat.
  • Leider fehlt den einfachen Leuten das Verständnis für Politik. Sie glauben - wortwörtlich - den Versprechen der Politiker und erwarten sofort Ergebnisse. Das das nicht so schnell geht, können Sie nicht verstehen.
  • La Paz ist in einem Tal gebaut. Ich finde das gut, dass die unschönen Häuser nicht die Gegend verschandeln, wie z.B. in Rio
  • Skyline von La Paz
  • Frau Horvay, vielen dank für ihre Gastfreundlichkeit und das Vertrauen welches Sie uns entgegen gebracht haben, die netten Kutschfahrten durch La Paz und das leckere Mittagessen in dem Hotel. Die deutschen Zeitschriften haben wir regelrecht verschlungen. Durch Sie wurde unser Besuch in La Paz um einiges schöner.
  • Nur das Genie beherrscht das Chaos
  • Gemüsereinigung im Fluss ...
  • das dann auf Märkten wie hier in La Paz verkauft wird.
  • Wir lassen La Paz hinter uns. Bei dieser netten Familie übernachteten wir für ein geringes Entgeld im Souvenierladen.
  • Der Titicaca-See   Wikipedia Info
  • Durch Zufall lerne ich den berühmten und letzten Schilf-Boot-Hersteller Paulino kennen (hier im Bild). Er und seine Söhne bauen Boote aus Schilf, die er weltweit verkauft.  Er hat schon die ganze Welt bereist und wird regelmässig eingeladen (USA, Deutschland, Japan, Australien, Ägypten, etc.) um auf Messen, etc. seine Schilf-Boote vorzustellen.
  • Seine Arbeiter bei der Arbeit
  • 2006-06-20 001846 bolivien
  • 2006-06-20 001847 bolivien
  • Es werden aber nicht nur Boote aus Schilf gebaut, auch Sofa's, Souvenirs, etc.
  • Das Schilf-Lager und eine Bestellung die nach Ägypten verkauft wird.
  • Weiter geht es läng's am Titicaca-See Richtung Peru und Pazifikküste. Das Gebiet am Titicaca-See wird vorwiegend landwirtschaftlich genutzt. Angebaut wird Getreide, vorwiegend Quinoa, verschiedene Kartoffelsorten, z. B. Chuños, die auch noch bei Frost in der Erde gelassen werden (Gefriertrocknung). Dadurch sind sie ewig haltbar. Gekochte Chuños gibt es im Altiplano zu jedem Gericht. Ihr Geschmack ... naja ... sehr gewöhnungsbedürftig. Wir haben uns daran gewöhnt und plötzlich schmeckten sie richtig gut.
  • Reger Schiffs- und Fährverkehr von San Pablo nach San Pedro de Tiquina
  • Copacabana, Wallfahrtsort am Titicac-See und letzte Stadt vor Peru
  • Hier bleiben wir einige Tage und erleben bolivianische Traditionen. Vor der Basilika werden Autos für eine unfallfreie Fahrt mit Schmuck verziert und danach mit Bier gesegnet (kein Witz).  Ich konnte nicht herausfinden, ob das Bier über das Fahrzeug oder in den Fahrer gegossen wird. Bei den vielen Schrottreifen Autos in Bolivien ist eine Segnung sicherlich nicht verkehrt.
  • Viele religiöse Feste verteilen sich übers Jahr. Hier ein Umzug in Copacabana. Die typische Festmusik ist mit vielen Trompeten, Posaunen und Trommeln. Motto: Lieber laut, als im richtigen Ton. Und natürlich die ganze Nacht durch.
  • 2006-06-24 1087 copacabana
  • Schilf-Katamaran. Von Copacabana aus starten wir einen Ausflug auf die Mondinsel "Isla de la Luna" und Sonneninsel "Isla de la Sol"
  • Die kleinen verkaufen Freundschaftsarmbänder an Touristen
  • Titicaca-See, der höchstgelegene schiffbare See der Welt   Wikipedia Info